Nachhaltigkeit

Siegerehrung im Responsible-Care-Landeswettbewerb 2019

Der Sieger im Responsible-Care-Wettbewerb 2019 wurde im Rahmen der Mitgliederversammlungen der NORDOSTCHEMIE am 9. Mai 2019 ausgezeichnet: Es ist Nouryon Akzo Nobel Industrial Chemicals GmbH in Bitterfeld. Das Siegerprojekt: „Sicherer Umgang mit Chemikalien – Anlieferungs-Check“.
Viele der von Nouryon hergestellten Produkte sind Gefahrgüter und bedürfen daher einer besonderen Behandlung. Nouryon macht den Anlieferungs-Check zur Grundvoraussetzung für jede Erstbefüllung des Lagers eines Neukunden. Das bedeutet, dass vor der ersten Belieferung ein Mitarbeiter von Nouryon beim Abnehmer die Prozeduren und die installierte Technik an dem Ort prüft, an dem die Lieferung entladen und gelagert werden soll. Besonderes Augenmerk richtet sich auf die Produkteigenschaften, die Sicherheitsanforderungen an die Abladestelle, persönliche Schutzmittel etc. Zusätzlich schult Nouryon Transporteure und Kunden mittels eines Kurses „Sicherer Umgang mit Chemikalien“.

Die Jury lobt diesen Beitrag als gelungenes Beispiel für die Übernahme von Verantwortung, auch jenseits des Werkstores. Das Projekt spiegelt alle drei Facetten von Nachhaltigkeit: die ökologische, ökonomische und soziale.

Als Landessieger nimmt Nouryon Akzo Nobel Industrial Chemicals GmbH automatisch am Bundeswettbewerb teil. Wir drücken die Daumen!

Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³

Am 29. Mai 2013 stellten VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley, Michael Vassiliadis, der Vorsitzende der IG BCE, und Margret Suckale, stellvertretende Vorsitzende des BAVC, vor der Presse in Frankfurt die Initiative Chemie3, die Leitlinien und den ersten Branchenbericht zur Nachhaltigkeit in der deutschen Chemie vor.

Als erste Branche in Deutschland hat die chemische Industrie im Schulterschluss von Wirtschaftsverband, Gewerkschaft und Arbeitgebern eine gemeinsame Initiative zur Nachhaltigkeit auf den Weg gebracht. Kernstück der Initiative sind die Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die chemische Industrie in Deutschland. Als branchenspezifischer Rahmen geben sie den Unternehmen und Beschäftigten der chemischen Industrie Orientierung für ihr Handeln. Sie sind in einem intensiven internen Dialog und im Austausch mit Vertretern aus Gesellschaft und Politik, Wissenschaft und Wirtschaft entstanden.

Mit der Initiative Chemie3 übernimmt die Chemiebranche gemeinsam Verantwortung, vom Mitarbeiter bis zum Management, und leistet so ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Anspruch der Initiative ist es, ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen in Einklang zu bringen. Dieser Anspruch spiegelt sich auch im ersten Branchenbericht zur Nachhaltigkeit in der deutschen Chemie. Er gibt einen Überblick über die Herausforderungen und das Engagement der Branche für eine nachhaltige Entwicklung.

Zeitgleich zur Pressekonferenz fand auch der Launch der gemeinsamen Internetplattform www.chemiehoch3.de statt.

Responsible Care

Das internationale Programm Responsible Care − im Deutschen "Verantwortliches Handeln" genannt − ist eine weltweite Initiative der chemischen Industrie. Sie steht für den Willen, die Bedingungen für den Schutz von Gesundheit und Umwelt sowie für die Sicherheit von Mitarbeitern und Nachbarschaft ständig zu verbessern - unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Damit hat die Branche eine Vorreiterrolle innerhalb der Industrie.

In Deutschland ging Verantwortliches Handeln 1991 aus den Branchen-Leitlinien "Chemie und Umwelt" (1986) hervor. Heute beteiligen sich Mitarbeiter und Unternehmen der Chemie in 53 Ländern weltweit an Responsible Care.

Responsible Care steht im Einklang mit den Zielen der Agenda 21. Auf den Weltgipfeln in Rio (1992) und Johannesburg (2002) wurde die Initiative der chemischen Industrie ausdrücklich anerkannt. Die internationale chemische Industrie bekennt sich mit der Responsible-Care-Global-Charter zu dieser Initiative.

Hier gelangen Sie zur Website Initiative Responsible Care – Verantwortliches Handeln – der chemischen Industrie.