Industrie 4.0

Die Arbeitsgruppe 4.0 der NORDOSTCHEMIE befasst sich mit allen Themen rund um die Digitalisierung im Verbandsgebiet. Ein wichtiges Arbeitsergebnis sind zehn Kernthesen, welche Grundlage für die Veröffentlichung Industrie 4.0 - Orientierung und Unterstützung für die NORDOSTCHEMIE sind. Darüber hinaus befassen sich auch der Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC) und der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) mit Industrie 4.0.

Toolbox Arbeiten 4.0

Wie wird „Arbeiten 4.0“ konkret? Worauf ist bei der Einführung und Nutzung digitaler Technologien und Prozesse zu achten? Was kann ich als Unternehmen tun, wenn sich Aspekte der Arbeitswelt, die für meine Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind, grundlegend wandeln: etwa die Kompetenzanforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

Weil diese Fragen alle Unternehmen fordern, haben wir im Netzwerk der Chemie-Arbeitgeber Expertenteams gebildet und Praxishilfen für die Unternehmen entwickelt – über alle Unternehmens- und Spezialisierungsgrenzen hinweg. Mit Agilität und Kollaboration ist so die „Toolbox Arbeiten 4.0“ entstanden. Die Toolbox liefert praktische Unterstützung zu vier Themenschwerpunkten:

Bildung
Wir zeigen, welche neuen Formen des digitalen, vernetzten Lernens es gibt und was Aus- und Weiterbildung in Zukunft leisten kann und muss.

Flexibilität
Wir zeigen, wie wir mit flexiblen Arbeitszeiten und -orten umgehen und unterschiedliche Lebensphasen berücksichtigen können.

Gesundheit
Wir zeigen, worauf es bei der Einführung und Anwendung digitaler Technologien im Hinblick auf gesundes Arbeiten ankommt.

Datenschutz
Wir zeigen, wo die Potenziale von Big Data im Personalbereich liegen und worauf Unternehmen und Beschäftigte beim Schutz von Daten achten sollten.

Die Dokumente stehen allen Mitgliedern des Arbeitgeberverbandes Nordostchemie e.V. ab Anfang Juni 2018 im Mitgliederbereich als Download zur Verfügung.

Chemie 4.0 – Wachstum durch Innovation in einer Welt im Umbruch

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland befindet sich im Wandel. Dabei spielen besonders die Faktoren Digitalisierung, Nachhaltigkeit und zirkuläre Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Die Studie "Chemie 4.0" untersucht diese neue Entwicklungsphase und zeigt, welche Wachstumschancen die Chemie in Deutschland in einer Welt des Umbruchs durch Innovationen realisieren kann, welche tiefgreifenden Veränderungen in den Unternehmen dafür nötig sind, und wie Verbände und Politik diesen Prozess begleiten können.

Die Kurzfassung der Studie gibt die wesentlichen Inhalte verdichtet wieder. Die Studie zeigt, dass Digitalisierung und zirkuläre Wirtschaft Auslöser grundlegender Veränderungen sind. Die Chemieindustrie muss daher ihre Wirtschaftsweise und ihr Portfolio von Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen hinterfragen und entsprechend anpassen. Die Politik ist gefragt, diese Anstrengungen industriepolitisch zu flankieren und global wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Chemieindustrie zu schaffen.

Die ausführliche Studie finden Sie hier auf den Seiten vom Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI).