26.04.2018 News

Nanomaterialien: Anpassung der REACH-Anhänge schafft Rechtssicherheit für Unternehmen

Der REACH-Regelungsausschuss der EU-Kommission hat eine Reihe von Präzisierungen für Nanomaterialien in den Anhängen der europäischen Chemikalienverordnung REACH beschlossen. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Technik und Umwelt im Verband der Chemischen Industrie (VCI), sagt zu der Entscheidung: „Mit diesen Anpassungen, wie Registrierungsdossiers für Nanomaterialien künftig zu erstellen sind, erhalten die Unternehmen Rechtsklarheit und -sicherheit.“

Besonders wichtig sei die Aufnahme einer rechtlich verbindlichen Definition des Begriffs „Nanomaterial“ in Anhang VI der REACH-Verordnung. Auch die An­passung von toxikologischen und ökotoxikologischen Testanforderungen an die Spezifika von Nanomaterialien unterstützt der VCI. Das verbessere die Qualität der Informationen über gegebenenfalls vorhandene gefährliche Eigenschaften. „Gleichzeitig wird die Transparenz zu den Eigenschaften von Nanomaterialien in den Registrierungsdossiers erhöht“, unterstreicht Romanowski.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2017 rund 196 Milliarden Euro um und beschäftigte über 453.000 Mitarbeiter.

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