12.12.2018 News

Horizon Europe setzt notwendige Impulse

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt, dass das Europäische Parlament Wissenschaft, Forschung und Innovation in Europa durch ein finanziell gut ausgestattetes neues Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“ stärken will. Gerd Romanowski, Geschäftsführer Wissenschaft, Technik und Umwelt im VCI: „Europa muss sein Innovationspotenzial konsequenter nutzen als bisher. Horizon Europe kann die notwendigen Impulse setzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Denn ohne Forschung und Innovationen werden wir nicht dauerhaft gegenüber internationaler Konkurrenz bestehen können.“

Positiv beurteilt Romanowski die geplante Einführung eines europäischen Innovationsrats. Dieses Gremium soll innovative Firmen gezielt fördern – das gilt besonders für Start-ups sowie kleinere und mittlere Unternehmen. Zu befürworten sei auch die geplante Einbindung der Industrie in die künftigen „Forschungs- und Innovationsmissionen“. Sie haben das Ziel, strategisch wichtige Forschungs­gebiete mit dem nötigen politischen und finanziellen Rückhalt auszustatten.

Der VCI befürwortet zudem, dass das EU-Parlament auf eine innovations­freundliche Rechtssetzung hinwirken will, indem die Auswirkungen von neuen Gesetzen auf Innovationen abgeschätzt werden. Im Rahmen dieses „Innovations­prinzips“ sollte auch geprüft werden, wie sich neue Vorschriften auf neue Produkte und Verfahren auswirken und ob neue Technologien gegenüber bisherigen diskriminiert werden.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2018 über 204 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 462.000 Mitarbeiter.

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