26.07.2018 News

Hoffnung auf Trendwende im Handelsstreit

Der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, begrüßt, dass sich die Präsidenten der Europäischen Kommission und der USA für eine Befriedung des Handelsstreits und weitere Gespräche zum Abbau von Handelsbarrieren ausgesprochen haben: „Die gemeinsame Absichtserklärung von Juncker und Trump in Washington gibt Anlass zur Hoffnung, dass eine Trendwende im transatlantischen Handelsstreit eingeleitet wurde. Das ist ein gutes Signal auch für die deutsche Chemieindustrie.“

Die Erklärung sei allerdings nur ein erster Schritt, schränkte Tillmann ein. „Ein weiter Weg ist noch zu gehen, um gemeinsam Lösungen für den Abbau von Zöllen und nicht-tarifären Handelsbarrieren oder Subventionen zu finden. Beide Seiten sollten eine pragmatische und WTO-konforme Agenda für eine Handelsliberalisierung definieren. Dazu gehört auch, zusammen die Modernisierung der Welthandelsorganisation voranzutreiben und damit für eine Entbürokratisierung zu sorgen.“

Tillmann sprach sich dafür aus, im Rahmen von Handelsvereinbarungen auch die ohnehin geringen Chemiezölle in der EU und den USA abzuschaffen.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2017 über 195 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 453.000 Mitarbeiter.

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