27.03.2020 News

Coronavirus: Nordostchemie-Verbände richten Service-Hotline ein

Um der Ausbreitung des Coronavirus keinen Vorschub zu leisten, ergreifen die Nordostchemie-Verbände eine Reihe von Maßnahmen. Diese reichen von der Absage von Veranstaltungen bis zur Verschiebung von Sitzungen und Seminaren.

In der jetzigen Situation ist es wichtig, die Gesundheit aller zu schützen. Gleichwohl bieten die Nordostchemie-Verbände für ihre Mitgliedsunternehmen weiterhin einen persönlichen Betreuungsservice an.

Für Anfragen unserer Mitgliedsunternehmen sind wir unter folgender Telefonnummer erreichbar: 030 3438 160

Die Ansprechpartner der Nordostchemie-Verbände erreichen Sie von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 und 16:30 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:30 Uhr unter dieser Nummer. Außerhalb der genannten Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet, auf dem Nachrichten hinterlassen werden können.

Zudem sind Anfragen über die zentrale E-Mail-Adresse post@nordostchemie.de möglich. Ferner können die jeweiligen Experten direkt per E-Mail oder Festnetz erreicht werden: https://www.nordostchemie.de/nordostchemie/geschaeftsstellen

Eine Übersicht der Ansprechpartner (inkl. Mobilnummern) aller Referate und Themenbereiche sind für Mitgliedsunternehmen im internen Mitgliederbereich zu finden.

INFORMATIONEN // LINKS // LEITFÄDEN

 

Sonderrundschreiben

Das Sonderrundschreiben (Stand: 25. März 2020) mit Informarionen zum Arbeitsrecht (z.B. Kurzarbeit), Liquiditätshilfen und weiteren releavanten Themen finden Sie hier.

 

Kurzarbeitergeld

Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat einen aktualisierten  Fragen- und Antwortenkatalog zum Thema "Kurzarbeit und Qualifizierung" veröffentlicht. Die FAQs finden Sie auf der Webseite des BMAS unter www.bmas.de > Themen > Arbeitsmarkt > Arbeitsförderung > Kurzarbeitergeld

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat umfangreiche Informationen zur Beantragung von Kurzarbeitergeld zusammengestellt. Sie finden sie auf der Webseite der BA und mit nachfolgendem Link. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert und an die gültige Rechtslage angepasst: www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld 

Sie finden dort unter anderem:

  • Das Merkblatt für Arbeitgeber zur Kurzarbeit.
  • Zwei Videos, die die Voraussetzungen und die Beantragung von Kurzarbeitergeld erklären.
  • Den Vordruck zur Anzeige von Kurzarbeit. Der unterzeichnete Vordruck muss dann bei der Arbeitsagentur eingereicht werden. Kurzarbeitergeld können Sie online auch über den eService der BA anzeigen. (Hinweis: Betriebe müssen Kurzarbeitergeld zunächst bei der Arbeitsagentur anzeigen. Erst danach können sie es beantragen.)
  • Das Formular zur Beantragung von Kurzarbeitergeld. Den Antrag können Sie ebenfalls online über eServices einreichen.
  • Eine Info-Hotline der BA für Arbeitgeber steht Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr bereit unter: 0800 45555 20
  • Unter Dienstellensuche finden Sie die zuständige Arbeitsagentur vor Ort.

Weitere Informationen für Kundinnen und Kunden hat die BA hier veröffentlicht: www.arbeitsagentur.de/corona-virus-aktuelle-informationen

FAQs zu den wichtigste Fragen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus von Teilnehmende an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sowie von Trägern finden Sie hier: www.arbeitsagentur.de/datei/ba146353.zip


Mitgliedsunternehmen (AGV) finden im internen Bereich einen Leitfaden "Kurzarbeit". In diesem Leitfaden geben die Tarifpartner einen Überblick über gesetzliche und tarifliche Voraussetzungen der Einführung und Durchführung von Kurzarbeit.

 

Unternehmen während der Pandemie

Informationen zum Coronavirus für Unternehmen sowie einen Leitfaden zu "Arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie" sind hier abrufbar. https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/de_corona

 

Berufspendlerbescheinigung

Zur weiteren Eindämmung der Infektionsgefahren durch das Corona-Virus hat Deutschland vorübergehend auf der Grundlage von Art. 28 Schengener Kodex Grenzkontrollen wiedereingeführt. Die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark gelten bis auf Weiteres. Der grenzüberschreitende Warenverkehr sowie der grenzüberschreitende Verkehr von Pendlern bleiben gewährleistet. Die Bundespolizei hat eine bundeseinheitliche Berufspendlerbescheinigung zur Verfügung gestellt. Diese kann unter dem folgenden Link abgerufen werden: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/01Meldungen/2020/03/pendlerbescheinigung_down.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Weitere allgemeine Informationen zu Grenzkontrollen können unter dem folgenden Link abgerufen werden: www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/01Meldungen/2020/03/200317_faq.html

 

Beschäftigung schwangerer Frauen

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es international keinen Hinweis, dass Schwangere durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) gefährdeter sind als die allgemeine Bevölkerung.

Darüber hinaus haben der Berufsverband der Frauenärzte und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe ein FAQ-Papier zu spezifischen Risiken der COVID-19-Virusinfektion für Schwangere erstellt.

 

Umgang mit COVID-19 am Arbeitsplatz

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen zum neuen Coronavirus zusammengestellt: www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Biostoffe/Coronavirus.html

Unter „Antworten zur Verwendung und zum Inverkehrbringen von filtrierenden Halbmasken/Atemschutzmasken und weiterer persönlicher Schutzausrüstung" klärt die BAuA unter anderem:

  • Welche Atemschutzmasken schützen vor SARS-CoV-2?
  • Dürfen auch FFP-Masken ohne CE-Kennung verwendet werden? 
  • Dürfen Masken aufbereitet werden?
  • Wo finde ich kostenlos Normen für Schutzkleidung?
  • Was ist beim Import von Schutzausrüstung zu beachten?

Hinweise zum Pandemie-Management in Unternehmen geben die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV):

sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) im Handbuch Betriebliche Pandemieplanung:

Eine Checkliste „Erweiterte Schutz- und Hygienemaßnahmen für die Fortsetzung des Betriebsablaufs während einer Pandemie-Grippe“ finden Sie hier

 

Normen für und Warenverkehr von PSA und Medizinprodukten

Die Europäische Kommission hat Dokumente im Zusammenhang mit COVID-19 und dem freien Warenverkehr im Binnenmarkt veröffentlicht:

  • In der Mitteilung vom 13.03.2020 betont die Kommission, dass nationale Maßnahmen, die den freien Warenverkehr einschließlich persönlicher Schutzausrüstung und medizinischer Geräte einschränken, verhältnismäßig sein müssen und zunächst der Kommission mitgeteilt werden müssen, die dann die anderen Mitgliedstaaten informiert. Das Dokument enthält auch eine kurze Erklärung darüber, was verhältnismäßig bedeuten würde (z. B. dürften Maßnahmen nicht verhältnismäßig sein, wenn sie von unbegrenzter Dauer sind oder keinen klaren Anwendungsbereich haben, der sich auf den tatsächlichen Bedarf beschränkt). 
  • In den Leitlinien für die Grenzverwaltung vom 16.03.2020 betont die Kommission, dass bei allen Grenzkontrollmaßnahmen innerhalb des Binnenmarktes die Kontinuität der Lieferketten gewahrt werden sollte. Die von den Mitgliedstaaten auferlegten Beschränkungen des Gütertransports sollten transparent, ordnungsgemäß begründet, verhältnismäßig, sachgerecht und verkehrsträgerspezifisch sowie nichtdiskriminierend sein. Für Waren, die sich rechtmäßig im Binnenmarkt im Umlauf befinden, sollten keine zusätzlichen Zertifizierungen vorgeschrieben werden.