19.11.2019 Presse

Lehrkräfte der Nordost-Region machen sich fit für die Zukunft

Berlin, 19. November 2019 – Rund 160 Lehrerinnen und Lehrer aus ganz Ostdeutschland waren auf Einladung der Nordostchemie-Verbände, des Schülerlabor-Netzwerks GenaU und des Gläsernen Labors auf den Campus des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin-Buch gekommen. Dort fand der Lehrerkongress 2019 unter dem Thema „Die Praxis macht den Unterschied“ statt und vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern neue Experimente und Anregungen für den Schulunterricht. Das Besondere: der Kongress richtete sich an die Lehrkräfte aller Bildungseinrichtungen, also von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Der Lehrerkongress ist eine wichtige Plattform für den Austausch der Lehrkräfte untereinander zu aktuellen Trends im Schulunterricht. Beim diesjährigen Kongress bildeten sich die Teilnehmenden in Workshops zu neuen Methoden wie der innovativen Gentechnologie CRISPR/Cas9 und den Umgang mit der teils kontrovers diskutierten Materie fort. Insgesamt wurden neun Workshops zu unterschiedlichsten Bereichen und für die verschiedenen Schulformen angeboten.

Dr. Jana Scheunemann, Bildungsreferentin der Nordostchemie-Verbände, hob den besonderen Charakter der Veranstaltung hervor: „Unser Lehrerkongress ist in dieser Form sicherlich einzigartig, da er sowohl länder- als auch schulübergreifend ausgerichtet wird. Zudem treffen wir mit dem hohen Praxisbezug einen Nerv bei den Lehrkräften, die viele Ideen und Impulse mit in ihren MINT-Unterricht nehmen.“

Der diesjährige Kongress war in das Jubiläumsjahr des Gläsernen Labors eingebettet. Silke Vorst, Koordinatorin des Schülerlabor-Netzwerks GenaU: „Das Gläserne Labor feiert 2019 sein 20-jähriges Bestehen. Es ist – wie auch die anderen Einrichtungen im Netzwerk GenaU – zu einem festen Bestandteil der außerschulischen Bildungslandschaft geworden. Das belegt nicht zuletzt die überwältigende Resonanz des heutigen Kongresses.“

Neben den Workshops hatten die Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, bei Führungen einen Blick in die Arbeit auf dem Campus zu werfen. Zudem zeichnete die Bayer Science & Education Foundation im Rahmen der Veranstaltung die Berliner Sieger-Projekte der Bayer Schulförderung 2019 aus.

Über das Schülerlabor-Netzwerk GenaU

Das Schülerlabor-Netzwerk GenaU vereint 16 Schülerlabore und acht Partner aus Berlin und Brandenburg. Es wurde 2006 gegründet mit dem Ziel, mehr junge Menschen von Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Schülerlabore im Netzwerk sind an Hochschulen und Forschungseinrichtungen Einrichtungen angebunden. Hier können Schulklassen oder Oberstufenkurse eigenständig experimentieren und einen Einblick in wissenschaftliche Berufsfelder gewinnen. Jährlich experimentieren über 50.000 Schülerinnen und Schüler in den Laboren im Netzwerk. GenaU wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert und hat seinen Sitz an der Freien Universität Berlin.

Über das Gläserne Labor

Das Gläserne Labor ist eine Bildungseinrichtung auf dem renommierten Wissenschafts- und Biotechnologiepark Campus Berlin-Buch. Seine fünf Schülerlabore bieten als außerschulische Lernorte über 20 Experimentierkurse zu den Themen Molekularbiologie, Herz-Kreislauf, Neurobiologie, Chemie, Radioaktivität sowie Ökologie für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe an. Mit rund 14.000 kursteilnehmenden Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrkräften pro Jahr zählt das 1999 gegründete Gläserne Labor zu den besucherstärksten Schülerlaboren der Bundesrepublik.

Über die Nordostchemie-Verbände

Die Chemie- und Pharmabranche in Ostdeutschland hat über 62.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nordostchemie ist die wirtschafts- und sozialpolitische Interessenvertretung der über 350 Mitgliedsunternehmen. Zur Nordostchemie gehören der Arbeitgeberverband Nordostchemie e.V. (AGV Nordostchemie), der Verband der Chemischen Industrie e.V. – Landesverband Nordost – (VCI LV Nordost) und seine Fachverbände. Hauptsitz ist Berlin, weitere Geschäftsstellen sind in Dresden und Halle.

Kontakt für Rückfragen

Fabian Hoppe
Tel.: 030 3438 1630
Mobil: 0176 4079 1899
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