VCI Nordost //
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Wacker-Werksleiterin Dr. Jutta Matreux beim OWF-Panel mit dem Kanzler: „Wir müssen resilient sein, um in der globalen Wirtschaft eine wichtige Rolle zu spielen“
Wie wirken sich hohe Energiekosten, zunehmender Wettbewerbsdruck aus Asien und unsichere politische Rahmenbedingungen auf unternehmerische Investitionen in Deutschland aus? Diese Frage diskutierte Dr. Jutta Matreux, Werkleiterin des Wacker-Standorts Nünchritz und Vorstandsvorsitzende des VCI Nordost, beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum (OWF) mit Bundeskanzler Friedrich Merz sowie führenden Vertretern aus Industrie, Energie- und Finanzwirtschaft.
Auf dem Panel „Technologie, Energie und Industrie im Standortwettbewerb“ schilderte Dr. Jutta Matreux die Veränderungen, die Unternehmen aufgrund der globalen Veränderungen der Weltmärkte erleben. Sie betonte, dass diese Herausforderungen nicht nur durch die Regierung gelöst werden können, sondern von den Unternehmen selbst mitgestaltet werden müssten.
„Wir müssen über neue Perspektive reden“, betonte Dr. Jutta Matreux. So sei China nicht mehr wir früher eine „verlängerte Werkbank, sondern „ein echter, kompetenter Wettbewerber“.
Zudem machte Dr. Jutta Matreux anhand eines Beispiels deutlich, wie wichtig Resilienz ist.
Zur Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass jeder dritte Chip aus Europa in Sachsen produziert wird, ergänzte sie:
„Jeder zweite Chip weltweit wird aus Materialien der Wacker-Chemie Materialien hergestellt – und das soll auch so bleiben, denn wir müssen resilient sein.“
Dazu müssten aber die Rahmenbedingungen für die Unternehmen die richtigen sein. „Dann werden wir auch weiterhin eine richtige und wichtige Rolle in der globalen Wirtschaft spielen“, sagte die Managerin.
„Die Welt wartet nicht auf uns: Jetzt geht es deshalb vor allem um eins: Tempo bei der Umsetzung der Reformen“, betonte Dr. Jutta Matreux.