Nachhaltigkeit

25 Jahre Responsible Care

Responsible Care feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum in Deutschland. Um die Themenvielfalt von Responsible Care insbesondere in diesem Jubiläumsjahr aufzuzeigen und eine Beteiligung möglichst vieler Mitgliedsunternehmen zu ermöglichen, erfolgt der Wettbewerb unter dem besonderen Thema:

"25 Jahre Responsible Care - Unser bestes Projekt"

Dieses breit angelegte Wettbewerbsmotto lässt Beiträge aus allen klassischen Handlungsfeldern von Responsible Care zu: Umweltschutz, Produktverantwortung, Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz, Anlagensicherheit / Security, Transportsicherheit und Dialog. Reichen Sie ein Projekt aus Ihrer Unternehmenspraxis ein, anhand dessen sich die Übernahme von Verantwortung am besten darstellen lässt.

Einzelheiten zum Wettbewerb und der Bewerbung entnehmen Sie bitte den beigefügten Unterlagen. Einsendeschluss ist der 31. März 2016. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Gewinner im Landeswettbewerb, die wir auf unserer Mitgliederversammlung am 12. Mai 2016 in Schwerin auszeichnen.

Teilnahmebedingungen
Teilnahmebogen
VCI-Leitlinien für Responsible Care

 

 

Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³

Am 29. Mai 2013 stellten VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley, Michael Vassiliadis, der Vorsitzende der IG BCE, und Margret Suckale, stellvertretende Vorsitzende des BAVC, vor der Presse in Frankfurt die Initiative Chemie3, die Leitlinien und den ersten Branchenbericht zur Nachhaltigkeit in der deutschen Chemie vor.

Als erste Branche in Deutschland hat die chemische Industrie im Schulterschluss von Wirtschaftsverband, Gewerkschaft und Arbeitgebern eine gemeinsame Initiative zur Nachhaltigkeit auf den Weg gebracht. Kernstück der Initiative sind die Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die chemische Industrie in Deutschland. Als branchenspezifischer Rahmen geben sie den Unternehmen und Beschäftigten der chemischen Industrie Orientierung für ihr Handeln. Sie sind in einem intensiven internen Dialog und im Austausch mit Vertretern aus Gesellschaft und Politik, Wissenschaft und Wirtschaft entstanden.

Mit der Initiative Chemie3 übernimmt die Chemiebranche gemeinsam Verantwortung, vom Mitarbeiter bis zum Management, und leistet so ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Anspruch der Initiative ist es, ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen in Einklang zu bringen. Dieser Anspruch spiegelt sich auch im ersten Branchenbericht zur Nachhaltigkeit in der deutschen Chemie. Er gibt einen Überblick über die Herausforderungen und das Engagement der Branche für eine nachhaltige Entwicklung.

Zeitgleich zur Pressekonferenz fand auch der Launch der gemeinsamen Internetplattform www.chemiehoch3.de statt.

Responsible Care

Das internationale Programm Responsible Care − im Deutschen "Verantwortliches Handeln" genannt − ist eine weltweite Initiative der chemischen Industrie. Sie steht für den Willen, die Bedingungen für den Schutz von Gesundheit und Umwelt sowie für die Sicherheit von Mitarbeitern und Nachbarschaft ständig zu verbessern - unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Damit hat die Branche eine Vorreiterrolle innerhalb der Industrie.

In Deutschland ging Verantwortliches Handeln 1991 aus den Branchen-Leitlinien "Chemie und Umwelt" (1986) hervor. Heute beteiligen sich Mitarbeiter und Unternehmen der Chemie in 53 Ländern weltweit an Responsible Care.

Responsible Care steht im Einklang mit den Zielen der Agenda 21. Auf den Weltgipfeln in Rio (1992) und Johannesburg (2002) wurde die Initiative der chemischen Industrie ausdrücklich anerkannt. Die internationale chemische Industrie bekennt sich mit der Responsible-Care-Global-Charter zu dieser Initiative.

Hier gelangen Sie zur Website Initiative Responsible Care – Verantwortliches Handeln – der chemischen Industrie.

Preisverleihung im RC-Landeswettbewerb 2015

Responsible Care als globale Initiative der Chemie steht für verantwortliches Handeln der Unternehmen der chemischen Industrie. Responsible Care ist Zeichen für den Willen zur ständigen Verbesserung von Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz, unabhängig von gesetzlichen Vorgaben.

Der diesjährige Responsible-Care-Wettbewerb stand unter dem Motto Transportsicherheit und/oder nachhaltige Logistik. Gesucht sind gute Ideen, die über die übliche Einhaltung der einschlägigen Vorschriften hinausgehen. Die eingereichten Beispiele haben gezeigt, dass es gerade im Bereich der Sicherheit nicht nur die großen Projekte, sondern oft auch die kleinen Schritte sind, die Verantwortung sichtbar machen.

Allen Teilnehmern sei für ihre Beiträge gedankt. Die Jury hat angeregt über die guten Ideen diskutiert. Mit dabei waren Antje Meyer, Geschäftsführerin orangeblue relations GmbH und Sprecherin der Berliner IHK für Corporate Social Responsibility, Dr. Gerwald Grahe, ehemals DIC Berlin GmbH, Wolfgang Schnabel, Supply Chain und Logistik Beratung, als Experte und Gerhard Stockheim, ehemals Lise-Meitner-Schule.

Gewonnen hat Dow Olefinverbund GmbH aus Schkopau. Herzlichen Glückwunsch!
Ihr Projekt dreht sich um einen Labortest, in dem der Transport von Kunststoffgranulat simuliert wird. Am Ende steht eine effiziente, zertifizierte Transportsicherung. Sie optimiert die Ladungsstabilität wie den Verpackungsaufwand.

Getreu den Leitlinien zu Responsible Care ist es der Dow hiermit gelungen, die Sicherheit ihrer Produkte beim Transport zu verbessern. Dafür hat sie mit dem Unternehmen DUO LAB aus der Verpackungsindustrie zusammengearbeitet. An dem Projekt lobt die Jury die methodische Vorgehensweise sowie die transparente Darstellung nachvollziehbarer Effekte. Bemerkenswert findet sie, dass das Unternehmen hierüber umfangreich kommuniziert: die eigenen Mitarbeiter, Logistik- und Transportunternehmen und natürlich die Verpackungsindustrie sind Zielgruppe, um die Verantwortungskette zu ermöglichen.