Nachhaltigkeit

Responsible Care-Landeswettbewerb 2018

Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs lautet: „Unser Beitrag zu den UN-Zielen für eine nachhaltige Entwicklung“. Diese UN-Ziele heißen offiziell Sustainable Development Goals (SDG). Es sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen. Sie dienen der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, ökologischer und sozialer Ebene. Die Ziele traten am 16. Januar 2016 in Kraft. Sie gelten für alle UN-Mitgliedstaaten und laufen bis 2030. Die Bundesregierung hat die 17 SDG in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie 2016 aufgegriffen. Zu allen SDG gibt es 17 deutsche Ziele, die bis 2030 erreicht werden sollen.

Um die Anstrengungen zu demonstrieren, die unsere Branche bereits jetzt unternimmt, suchen wir Projekte, Strategien und Produktionsweisen, die zur Umsetzung der SDG beitragen. Einzelheiten zu den 17 SDG und zur Bewerbung entnehmen Sie bitte den beigefügten Unterlagen. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Gewinner im Landeswettbewerb, die wir auf unserer Mitgliederversammlung am 4. Mai 2018 in Weimar auszeichnen. Die Landessieger nehmen automatisch am Bundeswettbewerb teil, den der VCI in Frankfurt austrägt. Auf dessen Mitgliederversammlung erfolgt die Ehrung der Bundessieger.

Teilnahmebedingungen
Teilnahmebogen

Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³

Am 29. Mai 2013 stellten VCI-Präsident Karl-Ludwig Kley, Michael Vassiliadis, der Vorsitzende der IG BCE, und Margret Suckale, stellvertretende Vorsitzende des BAVC, vor der Presse in Frankfurt die Initiative Chemie3, die Leitlinien und den ersten Branchenbericht zur Nachhaltigkeit in der deutschen Chemie vor.

Als erste Branche in Deutschland hat die chemische Industrie im Schulterschluss von Wirtschaftsverband, Gewerkschaft und Arbeitgebern eine gemeinsame Initiative zur Nachhaltigkeit auf den Weg gebracht. Kernstück der Initiative sind die Leitlinien zur Nachhaltigkeit für die chemische Industrie in Deutschland. Als branchenspezifischer Rahmen geben sie den Unternehmen und Beschäftigten der chemischen Industrie Orientierung für ihr Handeln. Sie sind in einem intensiven internen Dialog und im Austausch mit Vertretern aus Gesellschaft und Politik, Wissenschaft und Wirtschaft entstanden.

Mit der Initiative Chemie3 übernimmt die Chemiebranche gemeinsam Verantwortung, vom Mitarbeiter bis zum Management, und leistet so ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Anspruch der Initiative ist es, ökonomische, ökologische und soziale Anforderungen in Einklang zu bringen. Dieser Anspruch spiegelt sich auch im ersten Branchenbericht zur Nachhaltigkeit in der deutschen Chemie. Er gibt einen Überblick über die Herausforderungen und das Engagement der Branche für eine nachhaltige Entwicklung.

Zeitgleich zur Pressekonferenz fand auch der Launch der gemeinsamen Internetplattform www.chemiehoch3.de statt.

Responsible Care

Das internationale Programm Responsible Care − im Deutschen "Verantwortliches Handeln" genannt − ist eine weltweite Initiative der chemischen Industrie. Sie steht für den Willen, die Bedingungen für den Schutz von Gesundheit und Umwelt sowie für die Sicherheit von Mitarbeitern und Nachbarschaft ständig zu verbessern - unabhängig von gesetzlichen Vorgaben. Damit hat die Branche eine Vorreiterrolle innerhalb der Industrie.

In Deutschland ging Verantwortliches Handeln 1991 aus den Branchen-Leitlinien "Chemie und Umwelt" (1986) hervor. Heute beteiligen sich Mitarbeiter und Unternehmen der Chemie in 53 Ländern weltweit an Responsible Care.

Responsible Care steht im Einklang mit den Zielen der Agenda 21. Auf den Weltgipfeln in Rio (1992) und Johannesburg (2002) wurde die Initiative der chemischen Industrie ausdrücklich anerkannt. Die internationale chemische Industrie bekennt sich mit der Responsible-Care-Global-Charter zu dieser Initiative.

Hier gelangen Sie zur Website Initiative Responsible Care – Verantwortliches Handeln – der chemischen Industrie.