Energie und Klimaschutz, Rohstoffe

Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung für die Umwelt sind aus Sicht der chemischen Industrie drei gleichwertige Ziele der Energiepolitik.

Für den Landesverband Nordost hat die Energiepolitik besonderes Gewicht. Vor allem in der Stromversorgung gibt es standortspezifische Wettbewerbsnachteile. In den ostdeutschen Bundesländern liegen die Strompreise deutlich über denen in den westdeutschen Bundesländern, die ihrerseits im europäischen Vergleich mit zu den höchsten gehören. Dies ist vor allem den hohen Netznutzungsentgelten geschuldet. Deshalb ist das Eintreten für eine bundesweite Angleichung der Netznutzungsentgelte auf Verbraucherseite eine regionalspezifisch Kernforderung des Verbandes.

Der Vorstand des Landesverbandes Nordost hat am 7. November 2013 einen Sprecher für Energiepolitik berufen - Herrn Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.
Bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2014 hat die Bundesregierung zwar einen sprunghaften Anstieg der Stromkosten verhindern können, allerdings bleiben wesentliche Fortschritte bei der dringend notwendigen Senkung der Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien aus. Die Eigenstromerzeugung in umweltfreundlichen Anlagen der Unternehmen bleibt bis 2017 von der EEG-Umlage befreit. Diese Befristung ruft besondere Besorgnis hervor.

Neben der EEG-Umlage und den Netznutzungsentgelten sind der Emissionsrechtehandel und die Stromsteuern Themen, die der Verband bearbeitet.

Der Verband unterstützt seine Mitglieder bei der Steigerung der Energieeffizienz. Er wirkt im Projekt SPiCE³ (Sectoral Platform in Chemicals for Energy Efficiency Excellence) ebenso mit wie bei der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke, die von der Bundesregierung und der Wirtschaft getragen wird.

Energiepolitik und Klimaschutz

Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Verantwortung für die Umwelt sind aus Sicht der chemischen Industrie drei gleichwertige Ziele der Energiepolitik.

Für den Landesverband Nordost hat die Energiepolitik besonderes Gewicht. Vor allem in der Stromversorgung gibt es standortspezifische Wettbewerbsnachteile. In den ostdeutschen Bundesländern liegen die Strompreise deutlich über denen in den westdeutschen Bundesländern, die ihrerseits im europäischen Vergleich mit zu den höchsten gehören. Dies ist vor allem den hohen Netznutzungsentgelten geschuldet.

Der Vorstand des Landesverbandes Nordost hat am 7. November 2013 einen Sprecher für Energiepolitik berufen - Herrn Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH. Gleichzeitig hat er Positionen zur Energiepolitik beschlossen, wo er unter anderem konkrete Forderungen zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und zur Harmonisierung der Netznutzungsentgelte auf Verbraucherseite erhebt.

Die Reform des EEG ist inzwischen erfolgt. Dabei hat die Bundesregierung zwar einen sprunghaften Anstieg der Stromkosten verhindern können, allerdings bleiben wesentliche Fortschritte bei der dringend notwendigen Senkung der Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien aus. Der Vertrauensschutz für bereits bestehende umweltfreundliche eigene Stromerzeugungsanlagen der Unternehmen, die von der EEG-Umlage befreit bleiben, ist bis 2017 befristet. Dies schafft erhebliche Verunsicherung.