09.07.2015 Presse erstellt von Torsten Kiesner

Finanzielle Unterstützung für den Fachbereich Chemie

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert die Anschaffung eines modularen Mikroreaktorsystems an der Universität Rostock.

Rostock, 9. Juli – Das Chemiestudium lebt von praktischen Übungen und Experimenten. Genau diese sind an der Universität Rostock nun noch besser möglich. Das Förderwerk der Chemiebranche, der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) fördert die Anschaffung eines modularen Mikroreaktorsystems mit 32.000 Euro. Hierfür überreicht Dr. Paul Kriegelsteiner, Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes Nordost vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) heute im Rahmen eines Kolloquiumsvortrags einen symbolischen Scheck an Prof. Dr. Udo Kragl vom Institut für Chemie.

Bereits im vergangenen Jahr hat der Förderantrag die Gutachter beim FCI überzeugt „Es ist uns wichtig, unsere Hochschulen zu fördern. Von einer starken Wissenschaft profitiert der Nachwuchs und natürlich auch wir als Branche“, sagt Kriegelsteiner. Die chemische Industrie in Deutschland ist ein Innovationsmotor und mit aktueller Ausstattung spielen die ostdeutschen Universitäten auch weiterhin eine wichtige Rolle hierbei.

„Durch die Förderung können die Studierenden an einem Praktikumsversuch wichtige Fragestellungen untersuchen, wie sie in industriellen Prozessen eine wichtige Rolle spielen“, ergänzt Prof. Kragl. „Welche Faktoren beeinflussen bei heterogenen Katalysatoren die Aktivität, Selektivität und Stabilität? Spielt das Trägermaterial eine Rolle? Die Anschaffung eines Mikroreaktorsystems, wie es auch in der Industrie benutzt wird, illustriert hier sehr schön, mit welchen Methoden und Werkzeugen die Technische Chemie heutzutage die Verfahrensentwicklung unterstützt.“