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Heute erhält ein Durchschnittverdiener mit 45 Beitragsjahren nur ca. 67 % seines letzten Nettoeinkommens. Diese Rentenlücke wird sich bis zum Jahr 2030 deutlich vergrößern. Dann erhält er nur noch etwa die Hälfte seines letzten Nettoeinkommens. Seit 2002 haben Arbeitnehmer der chemischen Industrie einen tariflichen Anspruch auf Entgeltumwandlung, um zusätzlich für ihr Alter vorzusorgen. Wenn der Arbeitnehmer Arbeitsentgelt zu Gunsten einer betrieblichen Altersversorgung umwandelt, so gewährt der Arbeitgeber ihm eine zusätzliche Förderung, die Chemie-Tarifförderung, die häufig günstiger ist als das sogenannte Riester-Modell
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